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Arbeit von der man leben kann

May 29, 2013

Die SPÖ verkündet im Wahlkampf, dass sie sich dafür einsetzen wird, dass man von seiner Arbeit auch leben kann. Da könnte sie doch gleich bei sich selbst oder noch besser bei uns anfangen! Wie wäre es, wenn wir in der VHS endlich einmal ein Gehalt bekommen, von dem man leben kann! Und nicht nur die, die gleicher sind als alle anderen. Und wie wäre es, wenn die Volkshochschulen endlich einmal ein Arbeitsplatz werden, an dem an leben kann?

Die SPÖ verliert in den Volkshochschulen ohnehin  ständig an Glaubwürdigkeit, seit sie uns regiert. Täglich hören und sehen wir den Schein, der nach Außen glänzen soll, und die Wirklichkeit die nach Innen nur Schmutz hervorbringt. Mario Rieder gefällt sich bei der Präsentation einer Gefälligkeitsstudie über die Kundenzufriedenheit. Aber über die Umfrage zur Mitarbeiterzufriedenheit haben wir bis heute nichts gehört. Lasst uns darüber reden. Sag uns wie es dir in deiner VHS geht. Was läuft gut, was ist unterm Hund?

Aber bitte, tu das nicht während deiner Arbeitszeit oder an deinem Arbeitsplatz. Da bei uns keine Meinungsfreiheit herrscht und jeder, der nicht schleimt, sanktioniert wird, empfehlen wir dir, deine Post an “https://diewienervolkshochschulen.wordpress.com” von einer anonymen Adresse zu schicken.

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8 Comments
  1. Lindsay Lohan permalink

    Hi, ich arbeite schon länger in der VHS Penzing und es war immer nett dort. Nur durch das nette Team war der Scheiß Standort überhaupt auszuhalten. Aber jetzt haben wir einen neuen Direktor und jetzt ist gar nichts mehr auszuhalten. Der fesche Dr. Sebastian Bohrn Mena ist ein theoretischer Fachmann. Er hält sich für einen Manager, weil er schon mal was von Projektmanagement gehört hat. Uns alle hält er für faule Beamte, die grundsätzlich nichts tun wollen, aber nur weil er nicht versteht was wir tun und was wir schon alles getan haben. es ist ihm auch egal wie wir was tun, denn er weiß ohnehin alles besser und wir sind die Deppen. Danke dass wir einen Chef haben, der so wenig Ahnung hat! Muss er wirklich erst alles im Job lernen? wie viele engagierte Kolleginnen müssen deswegen noch gehen? Ist dieser selbstgefällige Pfau wirklich die Zukunftshoffnung der SPÖ? Danke dass wir darüber nicht reden. Denn wenn irgendwer echte Kritik hat, dann will das einfach niemand hören und dann dürfen wir hören, dass wir eine Jammerkultur aufrecht erhalten. Danke dass in der VHS jedem alles scheiß egal ist, solange ihr den Kopf im Arsch der SPÖ stecken habt!

  2. Marion Roithner permalink

    Ich arbeite schon länger in der VHS Simmering und es hat mir immer gut gefallen. Ich arbeite auch gerne, aber momentan ist es fast nicht mehr auszuhalten, denn die Arbeit ist einfach zu viel! Wir sind ein super Team, und alle arbeiten praktisch bis zum Umfallen. Eine liebe Kollegin ist wirklich umgefallen vor Stress, aber das kümmert in der Zentrale niemanden. Wir fühlen uns von der Geschäftsführung total im Stich gelassen und das demotiviert ziemlich.

  3. Franz Antel permalink

    Arbeit von der man leben kann! Dass ich nicht lache! Wir bekommen doch zu wenig zum Leben aber zu viel zum Sterben. Geht es uns allen so oder nur einigen? Definitiv gelten die ungenauen Kategorien des KV in den Wiener Volkshochschulen nur als Richtwert, den unsere Geschäftsführung sehr strikt auslegt und auch gerne unterschreitet. Wofür haben wir eigentlich einen Kollektivvertrag, wenn doch nur willkürlich entschieden wird, wer was bekommt. Das beginnt bei den Gehältern der Direktoren und Direktorinnen. Die Leiterin der VHS Rudolfsheim ist in KV Kategorie 5 eingestuft, der Leiter der VHS Donaustadt in der KV Kategorie 8. Nach welchen Kriterien eingestuft wird variiert offenbar je nach Bedarf. Bei allen anderen Funktionen und neu kreierten Positionsbezeichnungen wird die Sache noch schlimmer.

    Ich fordere den Geschäftsführer auf, alle Gehaltseinstufungen offenzulegen!
    Damit kann er uns ganz einfach beweisen, ob wirklich alle gleich behandelt werden, und jeder Zweifel wäre aus dem Weg geräumt.

  4. Aisha Erdouan permalink

    Ich arbeite in einer Volkshochschule in der alles auf die Betreuung von MigrantInnen oder Menschen mit Migrationshintergrund ausgerichtet ist. Das halbe Haus ist so besetzt, sogar die Direktorin. Aber dann sitzt gleich am Eingang ein junges Pärchen, das definitiv rassistische Kommentare abgibt. Ich verstehe das nicht wie es das geben kann.

  5. Wahlkampf ist. Zeit für die SPÖ ihren alten Wahlkampfschlager „Gerechtigkeitsdebatte“ aus der Mottenkiste zu holen und auf Plakatwände zu affichieren. Kann man doch damit nach bewährter Manier die alten Parteigänger – alt im Sinne von betagten Sympathisanten – zu den Urnen holen. Immerhin besitzt diese Partei traditionell das Monopol Arbeitnehmerinteressen zu vertreten. Nun, die Wahrheit ist: das ist alles schon lange her, dass die Arbeiterschaft unter der Fahne der SPÖ um ihre Rechte kämpfte und vieles gewann.

    Heute hat diese Partei schon längst das Lager gewechselt. Die neue Spielwiese heißt jetzt „Turbokapitalismus“. Die Lohnabhängigen und ihre Probleme mit der Arbeitswelt sind ihr weitgehend egal. Spätestens seit den Abgang von Kreisky hat man geistig die Montur der Werkbank mit den Nadelstreif getauscht. Wie sehr sie darin verhaftet sind, zeigen doch Ereignisse, wie beispielsweise, bei denen die Gewerkschaft die Mitgliedsbeiträge ihrer Mitglieder in der Karibik verzockte oder jüngst in Salzburg, wo unter Federführung einer sozialistischen Landeshauptfrau und ihres Landesrates 6-stellige Millionenbeträge mit hochspekulativen Papieren in den Sand gesetzt wurden. Papiere, die keinen Arbeitsplatz schaffen, im Gegenteil, tausende vernichten. Nein, sie vertrauen nicht mehr auf die Kraft der Wirtschaft und deren Trägern, der Arbeiterschaft, ihnen gefällt das Spiel mit den Raubtierkapitalismus besser. Aber immer ist es fremdes Geld, das sie in den Sand setzen, nicht ihr eigenes.

    Wen wundert´s, dass die Partei seit dieser Zeit auch in ihren parteieigenen Betrieben die neoliberale Beschäftigungspolitik lehrbuchmäßig umsetzt und das volle Register dienstnehmerfeindlicher Regeln verfolgt. Das beginnt mit Praktika für Jungakademiker, vergütet mit Taschengeldmodellen, befristete Dienstverhältnisse statt reguläre Angestelltenverhältnisse, subventionierte Beschäftigungsverhältnisse bis hin zu ausbeuterischen Dienstplänen bei denen Menschen in Burn-out´s und/oder physische und psychische Krankheiten getrieben werden.

    Ja, Wahlkampf ist. Daher finde ich diese Veröffentlichung über das Arbeitsklima eines sozialistischen Paradeunternehmens von internen Mitarbeitern sehr mutig und ich wünsche ihnen viel Erfolg. Ja, es wird Zeit wieder Arbeitskämpfe zu führen und Wahlkampfzeiten sind ein guter Zeitpunkt dafür. Vielleicht wird endlich die Partei an ihre Wurzeln zurück erinnert und sie besinnt sich wieder darauf, woher sie kommt.

  6. Rubin Rot permalink

    Hey Aisha, kommst Du aus Ottakring? Oder ist es woanders auch so?
    In Ottakring hat sich sehr viel verändert seit Ilkim Erdost Direktorin ist.
    Sie ist planlos und nicht zuverlässig. Die meiste Zeit beantwortet sie nicht mal ihre emails. Wenn man ihr eine Frage stellt weicht sie aus. Man bekommt praktisch keine eindeutige Antwort, immer könnte sie auch das Gegenteil gesagt haben. Es hat sich auch schnell rumgesprochen, dass ihre Aussagen variieren, je nachdem mit wem sie spricht. Das bedeutet Streß für das ganze Haus, denn alle brauchen Sicherheit, die sie von keiner Seite bekommen.
    Wir haben uns manchmal gefragt, ob Ilkim überhaupt weiß bzw wissen will, was in der VHS los ist, und waren uns da nicht sicher. Gleichzeitig weiß keiner was sie so tut. Aus den Unterlagen, die sie am Kopierer liegen läßt, geht nur ihr politisches Engagement hervor.
    Ilkim traut uns nicht, sie unterstützt uns nicht und sie respektiert uns nicht. Sie ist zu autoritär um sich auch nur die Mühe zu machen heraus zu finden, wie andere denken und sprechen. Der Einfachheit halber hat sie die Programm-Managerin lieber zum Personalchef zitiert, damit der herausfindet, welche Ideen Deni hat. Aber natürlich stand dort die Disziplinierung im Vordergrund. Ilkim hat ihre Direktionsassistentin ohne auch nur ein Wort mit ihr zu sprechen von einem Tag auf den anderen durch eine andere Person ersetzt. Bri musste selbst rausfinden wo sie arbeitet und dass sie hintenrum für psychisch krank erklärt wurde. Denn Ilkim höhrt und versteht nur die Quacksalber, aber sie sieht nicht, wer arbeitet, denn davon hat sie keine Ahnung.
    Ilkim hat mit der Leiterin des 2. Bildungsweg vereinbart, wie es nach deren Bildungskarenz weiter geht. Und dann hat sie Annette durch den Personalchef telefonisch ausrichten lassen, dass sie nicht mehr wieder zu kommen braucht sondern fortan in einem anderen Haus arbeitet.
    Ilkim hat die Leiterin des Kundenservice ohne mit ihr zu sprechen schriftlich durch die Geschäftsführung kündigen lassen, weil Anna Klarheit über ihre Funktion verlangt hat. Das ist reine Schikane, da diese ohnehin selbst ein Weggeh-Szenario vorgeschlagen hat.
    Ilkim hat die Leiterin des Hauptschulabschluß weggelobt, weil Gudrun Stunden reduzieren wollte. Mit ihr musste Ilkim in diversen Angelegenheiten sprechen, weil man eine zur Unterstützung zugegzogene Betriebsrätin nicht ausschließen darf. Wie gut dass man unliebsame Personen einfach wegschieben kann.
    Früher mal waren wir in Ottakring eine große Familie. Jetzt trauen wir uns gegenseitig nicht mehr.

  7. Kkkkk AAS permalink

    Es gibt viele unfähige DirektorInnen in den Wiener Volkshochschulen. Der Dümmste war bestimmt der ehemalige Direktor der künstlerischen Volkshochschule. Der war derart beschränkt dass ihn der ehemalige Vorstand durch eine Art Sachwalter quasi bevormundet hat. In der GmbH wurden dann ohnehin alle durch die SPÖ bevormundet.

  8. Lila Vektor permalink

    Das Ranking der Schlimmsten unter den amtierenden DirektorInnen ist auch nicht zu verübeln und die Qual der Wahl groß! Ich vote für den Direktor der VHS Mariahilf.
    Der hat sich zur Lebensaufgabe gemacht Vergnügungsreisen für Wohlhabende anzubieten, bis dies per Gerichtsurteil verboten wurde. Die heimliche Direktorin war seine pädagogische Assistentin. Diese wiederum hat sich zur Lebensaufgabe gemacht ihrer Alkoholsucht zu frönen und KursleiterInnen, KundInnenservice, Hausarbeiter und Reinigungsdamen zu tyrannisieren.
    Das war dem aktuellen als auch dem ehemaligen Personalchef sowie dem aktuellen als auch dem ehemaligen Geschäftsführer bekannt.
    Als gelernte/r VHS MitarbeiterIn versteht man natürlich, dass unsere Geschäftsführer keine andere Wahl hatten als dieses Dream Team in Ruhe zu lassen – und die MitarbeiterInnen am Rande des Nervenzusammenbruchs über Jahrzehnte hinweg regelmäßig auszutauschen. Besagte Assistentin ist heuer in Pension gegangen, mit allen Ehrungen und Goldmünzen für langjährige Treue.

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